„Kinder müssen kommen in den Krieg
Räder müssen rollen für den Sieg
Köpfe müssen rollen nach dem Krieg
Ihr könnt mich nicht, wenn ich nicht will!“

(Inschrift eines Edelweißpiraten, Gestapo-Gefängnis Köln)

Die Geschichte

In einer kalten Januarnacht des Jahres 1944 wird der 17-jährige Willi Sievers am Bahnhof von Alfeld verhaftet. Insgesamt 13 Jugendliche sperrt die Geheime Staatspolizei in eine Zelle des Polizeigefängnisses. Erst bei den Verhören offenbart der Kriminalobersekretär den Grund ihrer Festnahme: Die Gründung einer Widerstandsgruppe, die unter dem Namen „Schlangenbande“ Angst und Schrecken verbreitet.

Der Hintergrund

Nach über 60 Jahren Schweigen gibt Willi Sievers 2011 im Rahmen einer Sendereihe von Radio Tonkuhle erstmals öffentlich Einblicke in die unglaubliche Geschichte, die sich während des Zweiten Weltkrieges im Godehardigefängnis Hildesheim zutrug. In über 50 Interviews schilderte er jedes Detail seines Haftaufenthaltes, der nun zu einem Historienhörspiel umgesetzt wurde. Mit einer wahren Geschichte und berühmten Stimmen lädt „Die Schlangenbande“ zu einer spannenden Reise in den Nationalsozialismus ein.

Bildergalerie